Die Bedeutung unserer Emotionen

Rückenschmerzen – Spiegel unserer Psyche

Jede emotionale Aufruhr schlägt sich mehr oder weniger intensiv in unserem Körper nieder, da sind sich Mediziner einig. Denn Psyche und der Körper beeinflussen einander permanent. Besonders empfänglich für psychischen Stress ist unser Rücken. Die Folgen können Rückenschmerzen und Verspannungen sein.

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Wusstest du, dass Rückenschmerzen eng mit der Psyche zusammenhängen? Bestimmte Bereiche unseres Rückens symbolisieren dabei verschiedenste Emotionen. Foto: canva.com

Psyche und Körper kommunizieren über das Gehirn miteinander, das jede Stimmung aufnimmt und in Körpersignale umwandelt. Stress mit dem Partner, Eifersucht gegenüber des Arbeitskollegen, Zukunftsängste oder Überforderung – sie alle können sich als Symptome wie Schmerzen im Körper manifestieren. Besonders sensibel ist dabei unser Rücken. Er ist die Säule unseres Lebens. Doch was so stark erscheint, ist ein feinfühliges System: Rückenschmerzen sind die Wegweiser unserer Gefühle.

Die Bedeutung der Chakren bei Rückenschmerzen

Vom Steißbein bis zum Nacken – ein jeder dieser Bereiche ist mit einem Chakra verbunden und weist uns den Weg. Wo tut es weh? Welches Chakra steht für diese Region? Welche negativen Gefühle haben sich hier gesammelt? Widmen wir uns dem jeweiligen Chakra beispielweise durch Yoga oder Meditation, können sich die Gefühle auflösen. Und mit ihnen verschwinden häufig auch die Rückenschmerzen. Dafür kann es schon ausreichen, die Emotionen bewusst wahrzunehmen, loszulassen oder ins Positive zu verkehren.

Was Rückenschmerzen über unsere Gefühle verraten

Das Steißbein:

Probleme, die sich im unteren Bereich des Rückens und damit im Wurzelchakra manifestieren, sind Zeichen für eine schlechte Erdung. Hier setzen sich auch Existenzängste fest. Diese Mantren helfen:

Ich akzeptiere mich, so wie ich bin.

Ich lebe in Fülle.

Ich bin vollständig im Hier und Jetzt.

Das Kreuzbein:

Drückt die Last des Lebens auf das Kreuzbein oder die unteren Wirbel, gerät das Sakralchakra aus dem Gleichgewicht. Emotionen, die diese Last ausmachen sind häufig Schuldgefühle, Unwohlsein mit der eigenen Sexualität, ein Mangel an Sicherheit oder Eifersucht. Diese Mantren helfen:

Ich lasse die Schuldgefühle los.

Ich bin frei.

Ich nehmen mich an und bin geliebt.

Anstatt zu kontrollieren, vertrauen ich meinem höheren Selbst.

Die Lendenwirbel:

Wer sich traurig, schwach, macht- oder hilflos fühlt, hat häufig Rückenschmerzen in diesem Bereich. Auch das Festhalten an der Vergangenheit und Angst vor der Zukunft sammeln sich im Nabelchakra und sind hier verantwortlich für körperliche Symptome wie Verspannungen. Diese Mantren helfen:

Ich bin vollkommen in meiner Macht/Kraft.

Ich bin Freude.

Ich lassen Vergangenes los und öffne mich für Neues.

Die Brustwirbel:

Liebeskummer, ungelebte oder unerwiderte Liebe, aber auch mangelnde Selbstliebe können zu Rückenschmerzen oder Verschiebungen rund um die Brustwirbel führen. Wir versuchen durch Meditation, unser Herzchakra zu öffnen. Diese Mantren helfen:

Ich liebe mich.

Ich bin Liebe.

Ich gewinne an Leichtigkeit.

Ich gebe mir die Liebe, die ich brauche/nach der ich mich sehne.

Die unteren Halswirbel:

Einen Kloß im Hals, Schmerzen im Schultergürtel oder Probleme, die eigenen Stimme zu erheben sind die typischen Anzeichen für Demütigungen und Unterdrückungen, die wir zu lange ertragen haben. Dadurch kann die Energie im Halschakra nicht fließen.

Diese Mantrn helfen:

Ich erhebe meine Stimme und stehe für mich ein.

Ich bin Kraft und Mut.

Ich bin authentisch.

Die oberen Halswirbel:

Verspannungen oder Nackenschmerzen rund um die oberen Halswirbel deuten darauf hin, dass wir an Stabilität verlieren, uns etwas ins Schwanken bringt oder wir aus dem Gleichgewicht geraten. Um die Balance wieder zu erlangen und uns neu auszurichten, widmen wir uns dem Stirn-Chakra. Diese Mantren helfen:

Ich bin fokussiert.

Ich bin im Gleichgewicht.

Ich bin im Fluss des Lebens.

Der Atlaswirbel:

In der Region des letzten Wirbels, dem Atlas-Wirbel, schlagen sich Überforderung und der Wunsch, alles rational erfassen und entscheiden zu wollen, nieder. Wenn wir das Kronenchakra aktivieren, kommt der Verstand zur Ruhe. Diese Mantren helfen:

Ich vertraue meinem höheren Selbst und der göttlichen Führung.

Mein Herz- und mein Kopfgehirn sind mit einander verbunden.

Ich atme Stress sowie Kontrolle aus, ich atme Ruhe und Vertrauen ein.

Unser Buchtipp:

"Schmerzfrei leben – Natürliche und spirituelle Wege zur Selbstheilung" von Doreen Virtue, Robert Reeves

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