In jedem Kristall steckt eine geheimnisvolle Kraft.

Kristall-Yoga für die Chakren

In jedem Kristall steckt eine geheimnisvolle Kraft. Eine Kraft, die emotional tief berührt, in unruhigen Zeiten unterstützt und Klarheit schenkt.

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Besonders gut kann dieses Heilpotenzial beim Yoga über die Chakren wirken – dem sogenannten Kristall-Yoga. Dafür werden Kristalle, die die Chakren aktivieren, mit Asanas verbunden. Folgende Yoga-Übungen und Kristalle sind nur Vorschläge. Du kannst natürlich auch deiner Intuition folgen und Edelsteine sowie Asanas nach deinem Gefühl kombinieren.

Kristall-Yoga für das Wurzelchakra

Das erste Chakra befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule. Es ist mit Überleben, Sicherheit und Stabilität verbunden. Wer mit beiden Beinen sicher auf dem Boden steht und sich im Einklang mit sich selbst und der Welt fühlt, kann sich über ein gesundes Wurzelchakra freuen. Ein roter Jaspis, roter Bergkristall oder ein Hämatit wirken direkt auf das Wurzelchakra und helfen dir, dich zu erden.Folgende Übung für das Wurzelchakra stammt aus dem Kundalini-Yoga: das Kreisen. Setze dich im Schneidersitz auf den Boden und lege den Kristall ans Ende deiner Wirbelsäule, ohne dass er drückt. Die Hände auf die Knie stützen, dann mit dem Oberkörper große Kreise drehen. Je zwei Minuten lang erst nach links, dann nach rechts schwingen. Dabei Rücken, Kopf und Brustbein immer gerade halten. Bei der Drehbewegung nach vorn einatmen, nach hinten heraus ausatmen.

Kristall-Yoga für das Sakralchakra

Das Sakralchakra befindet sich ungefähr in der Mitte des Körpers, in seinem Zentrum liegt der Nabel. Das Sakralzentrum ist nicht nur der Raum, in dem ein Kind heranwächst, es nützt auch der Entfaltung der ureigenen Wünsche der Sexualität. Der Carneol stäkt dein zweites Chakra und aktiviert seine Energie.Du kannst den Carneol bei folgender Übung in deine Hosentasche stecken oder bei einer Leggings unter den Stoff auf den Unterleib legen. Komm in einen Sitz mit gegrätschten Beinen. Zieh die Gesäßmuskeln nach hinten und außen, beuge die Beine leicht an und schiebe deine Hände unter den Unterschenkeln durch. Wenn möglich, umfass deine Außenknöchel. Nimm dir, wie es eine Schildkröte tut, viel Zeit, um Kopf und Bauch Richtung Boden sinken zu lassen. Dabei atme ganz tief, ruhig und kraftvoll in deinen Unterbauch. Verweile so einige Minuten. Spüre anschließend im Sitz nach, wie du in dir ruhst und bei dir bist.

Kristall-Yoga für das Solarplexuschakra

Das Bewusstsein einer individuellen Persönlichkeit und der eigene Willen liegen im Bereich unseres Solarplexus unterhalb des Zwerchfells. Das Solarplexuschakra ist das Zentrum der Einzigartigkeit, in der sich unsere Seelennatur zum Ausdruck bringt. Ist das Chakra blockiert, durchsetzt von Wut und negativen Gedanken, so fehlt uns oft der Mut, zu uns selbst zu stehen. Ein Bernstein, Citrin, Honig-Calcit wirken befreiend, vermitteln Optimismus und verleihen mehr Ich-Stärke.Komm in den Fersensitz. Lege den Edelstein unter deinen Hosenbund. Setz dich dann rechts neben die Ferse und stell den linken Fuß rechts neben das Knie. Die linke Hand stützt hinter dem Rücken auf dem Boden. Drück mit dem Ellenbogen des rechten Arms nun sanft gegen das linke, aufgestellte Knie. Schließe deine Augen und stell dir beim Einatmen von der Basis der Wirbelsäule her ein aktivierendes Licht vor, das durch deinen Rücken fließt. Dreh dich mit dem Ausatmen vorsichtig weiter ein.

Kristall-Yoga für das Herzchakra

In der Chakralehre ist das Herz Schauplatz unserer Emotionen. All unsere Erinnerungen an zwischenmenschliche Beziehungen sammeln sich an diesem Ort – denn wenn wir lieben, öffnen wir unser Herzzentrum. Ist unser Herzchakra hingegen verschlossen, fällt es uns schwer, Liebe zuzulassen und anzunehmen. Malachit, Aventurin und Rosenquarz helfen, das Herzchakra sanft zu öffnen und alte Blockaden loszulassen.Stecke den Kristall in dein Bustier, hänge ihn für folgende Asana an ein langes Lederband auf Herzhöhe oder trage eine Schmuckkette oder Mala mit dem jeweiligen Stein. Nun knie dich aufrecht hin, sodass Oberschenkel und Oberkörper senkrecht zum Boden sind. Das Brustbein heben, mit geradem Rücken leicht nach hinten beugen. Das Gewicht größtenteils auf die Knie verlagern, die Vorderseite des Körpers nach oben strecken. Kopf und Arme entspannen und nach hinten hängen lassen. Langsam und tief atmen. Bleibe in dieser Position, solange du dich wohlfühlst.

Kristall-Yoga für das Halschakra

Das Halschakra gilt als Kommunikationszentrum. Hier werden inneren Impulsen, Gefühlen, Gedanken und Vorstellungen Ausdruck verliehen. Um frei und grenzenlos kommunizieren zu können, unterstützen ein blauer Calcit oder ein blauer Topas das Halschakra.Komm in die Rückenlage und stell die Füße parallel zueinander dicht vor dem Becken auf. Lege den Kristall auf dein Halschakra oder trage eine Kette mit dem Edelstein nah am Hals, hebe dein Becken und strebe mit dem Brustbein Richtung Kinn. Atme ruhig und tief und zieh dabei im Inneren der Kehle deine Stimmmuskeln sachte zusammen (wie beim Flüstern). Lenke die Wahrnehmung auf deine Kehle und lausche dem reibenden Atemgeräusch. Verweile so und entspanne deinen Geist. Wenn du Becken und Rücken wieder abgelegt hast, behalte diese Atmung noch eine Weile bei.

Kristall-Yoga für das Stirnchakra

Das Stirnchakra, auch drittes Auge genannt, reguliert und bestimmt die innere Sehfähigkeit. Doch wird es zu schnell geöffnet, machen wir womöglich Erfahrungen, die nur schwer zu verkraften sind. Ein Lapislazuli und folgende Yoga-Übung unterstützen das dritte Auge bei einem individuellen, harmonischen Öffnungsprozess.Lege den Lapislazuli unter eine Mütze oder ein Stirnband in Höhe des Stirnchakras. Setze dich in den Lotossitz. Atme tief ein und aus, schließe deine Augen und stell dir einen indigoblauen Lichtstrahl vor, der vom Lapislazuli ausgehend durch deinen ganzen Körper hindurchfließt. Genieße das Bild vor deinem inneren Auge, so lange du magst.

Kristall-Yoga für das Kronenchakra

Das siebte Chakra, das Kronenchakra, stellt die Verbindung zum höheren, reinen Selbst dar – dem göttlichen oder kosmischen Bewusstsein. Die Stärkung dieses Chakras führt zu Einsicht und Weisheit. Mit anderen Worten: Man bekommt eine gesunde Wahrnehmung für sich selbst und die Welt um einen herum und erkennt die Verbindung aller Dinge miteinander.Der Bergkristall aktiviert diesen Prozess, er schenkt Klarheit und Leichtigkeit und stärkt die Anbindung an den Kosmos. Platziere einen Bergkristall in der Mitte deines Kopfes und fixiere ihn mit einer Mütze oder eine Haarspange (auch Schmetterlingsspange genannt). Setz dich auf den Boden, streck deine Beine gerade nach vorn aus und beuge vorsichtig deinen Oberkörper darüber. Geh dabei nur so weit herunter, wie es möglich ist, entspanne deinen Nacken, senke den Kopf und richte deinen Blick auf die Knie. Die Arme sind nach vorn gestreckt, du atmest entspann ein und aus.