Achtsamkeitsübungen für den Urlaub

Sommer, Sonne, Urlaubszeit! Jetzt beginnen für viele die lang ersehnten freien Tage. Doch leider klappt es nicht immer mit der Erholung auf Knopfdruck. Wir sind zwar an einem wunderschönen Ort, aber in uns toben Orkane. Damit aus dem wilden Sturm eine sanfte Brise wird, stellen wir euch einfache Achtsamkeitsübungen für den Urlaub vor. Schaut euch die Liste gern an, probiert die Vorschläge aus und wiederholt dann die Achtsamkeitsübungen, die etwas Positives in euch auslösen.

Frau am Strand Urlaub
Foto: Sonnie Hiles / Unsplash

Meditation zum Sonnenaufgang

Wie? Im Urlaub früh aufstehen? Unvorstellbar! Na klar, es klingt erst einmal nicht nach Erholung, wenn wir mit dem Hahn aus dem Bett fallen. Aber die Natur bietet uns jeden Morgen ein magisches Spektakel, das zeigt: Heute beginnt alles von Vorn. Mit einer sanften Meditation können wir diesen Augenblick bewusst genießen und am Morgen einmal etwas machen, was nur für uns gut ist. Dafür braucht ihr absolut nichts vorbereiten. Steht einfach auf, wie ihr seid und legt euch auf die Yogamatte. Eine tolle Anleitung findet ihr in diesem Video von Mady Morrison.

Yoga für zwischendurch

Nach der Meditation am Morgen können wir direkt ein paar leichte Yoga-Übungen anschließen. Natürlich geht das aber auch im Laufe des Tages. Warum das gut ist? Weil Yoga ein Weg ist, um unseren Körper zu spüren. Und das nicht mit Leistungsdruck, wie es oft beim Sport der Fall ist, sondern auf eine liebevolle Art und Weise. Durch einfache Einheiten, wie hier in dem Yoga-Video die sanfte Welle haben alle Gefühle, die sonst im Kopf feststecken, die Möglichkeit, durch unseren Körper zu fließen. Wer am Strand ist, darf gern ein rundes Yoga-Tuch wie dieses als Unterlage ausprobieren. Viele haben dabei das Gefühl, dass sich ihre Kräfte noch mehr zentrieren.

Lesen

Wer liest, taucht in andere Welten ab und ist automatisch raus aus seinem Gedankenkarussell. Ob Roman, Krimi oder Sachbuch – es gibt so viele schöne Bücher, die uns in fremde Welten mitnehmen oder zu uns selbst führen. Kennt ihr schon das Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky? Da habt ihr beides in einem. Ein Werbemanager findet auf einer Speisekarte drei Fragen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? Das überrascht ihn so, dass er sich aufmacht, seinen Sinn des Lebens zu finden. Sehr empfehlenswert. Und noch ein Tipp: Beim Lesen kommen garantiert viele eigene Gedanken hoch. Schreibt diese doch einmal in einem Tagebuch auf.

Natur anfassen

Ein Spaziergang ist im Urlaub immer eine gute Idee, aber versucht einmal, die Natur möglichst häufig zu berühren. Lauft barfuß, fasst Blätter am Baum an, haltet eure Hand in fließendes Wasser, streichelt ein Haustier oder lasst Sand durch eure Finger gleiten. Dieser Kontakt macht etwas mit uns. Er verbindet uns mit unserer Umwelt.

Dankbarkeitsminute

Dankbarkeit ist der Anfang vom Glück. Wie findet ihr die Idee, jeden Morgen und jeden Abend eine Minute bewusst dafür zu nutzen? In diesen 60 Sekunden könnt ihr alles aufzählen, was euch glücklich macht.

Keine Erwartungen

Erinnert euch im Urlaub oft daran, dass diese Zeit dafür da um, um nichts zu leisten. Egal, ob ihr euch bei einer Wanderung ein Streckenziel gesetzt habt. Wenn ihr es nicht schafft, ist es auch okay. Euch muss auch keine Wahnsinns-Idee in den Sinn kommen. Im Grunde müssen wir uns im Urlaub noch nicht einmal erholen. Es herrscht Durchzug im Gehirn, damit es sich danach wieder füllen kann.

Schweigen

Mit anderen zu reden ist toll, aber es führt uns manchmal von uns selbst fort. Vereinbart doch einmal einen Schweigetag (das Handy bleibt auch aus) und schaut, welche Türen sich innerlich öffnen.nDie Achtsamkeitsübungen sind natürlich nicht nur für den Urlaub geeignet, sondern können jederzeit auch in deinen normalen Alltag integriert werden.

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