Haut- und Haarpflege im Winter: Die besten Tipps!

Wenn uns bei klirrender Kälte der Wind um die Nase weht, braucht unser Körper dringend Unterstützung. Wir zeigen, wie man Haut- und Haare im Winter am besten pflegt.

Haut- und Haarpflege im Winter: Die besten Tipps!
Besonders im Winter sind Haut und Haar einer enormen Belastung ausgesetzt. Foto: Pexels

Was passiert mit den Haaren im Winter?

Zu den herausragenden Haarproblemen in der kalten Jahreszeit gehört natürlich die Trockenheit, unter anderem bedingt durch die trockene Heizungsluft. Doch es kommen noch andere Herausforderungen hinzu.

Unsere Haare sind im Winter ein richtiger Problempatient.  Zum einen wirken sie im Winter besonders elektrisch aufgeladen. Das liegt an der Luftfeuchtigkeit. Denn trockene Heizungsluft leitet kaum Elektrizität. Kämmt man die Haare, gehen negativ geladene Elektronen auf den Kamm über. Positive Ladung sammelt sich bis in die Haarspitzen und da sich gleiche Ladungen abstoßen, fliegt jedes einzelne Haar voneinander weg und in Richtung Kamm. Entsprechendes passiert, wenn man eine Mütze vom Kopf zieht.

Hinzu kommt das Phänomen, dass im Herbst teilweise mehr haare in der Bürste hängen bleiben, als in den anderen Jahreszeiten. Das habe mit unserem evolutionären Erbe zu tun. Demzufolge diene das Haar im Sommer als Hitzeschutz, im Winter schütze es dagegen vor Kälte. Im Herbst käme es dann zu einer Art menschlichem Fellwechsel – und somit zu vermehrtem Haarausfall.

Was brauchen die Haare im Winter?

Um die Haare im Winter zu unterstützen, gibt es einige nützliche Tipps.

Seltener Haare waschen

Um trockene Haare im Winter zu vermeiden, sollte man am besten auf häufiges Haarewaschen verzichten. Das Nachfetten des Haares sorgt für eine natürliche Schutzschicht zwischen Kopfhaut und Haar. Die Tage zwischen dem Waschen können mit einem Trockenshampoo überbrückt werden.

Haare schonend föhnen

Im Winter die Haare an der Luft trocknen lassen? Allein bei dem Gedanken bekommen wir Gänsehaut. Die Föhnhitze setzt dem Haar aber auch zu, vor allem trockenes Haar wird dadurch zusätzlich strapaziert. Die Lösung: Hitzeschutz auftragen und mit einem Diffusor auf kleiner Föhnstufe föhnen.

Mütze tragen

Der Kontakt mit Regen, Schnee und Kälte bedeutet Stress für das Haar. Das Tragen einer Mütze hilft dabei, die Witterungsbedingungen bestmöglich vom Haar fernzuhalten.

Haare schneiden

An den Haarspitzen nagt der Winter oft am meisten. Die Reibung durch Mützen und Krägen strapaziert das Haar zusätzlich. Kaputte Haarenden sind ein unschöner Nebeneffekt. Wer seine Spitzen aber regelmäßig schneiden lässt, gibt Spliss keine Chance und hilft dem Haar dabei, gesund und schön zu bleiben.

Was passiert mit der Haut im Winter?

Trockene Heizungsluft, rauer Wind uns Minusgrade setzen der Haut im Winter stark zu. Bei Kälte produzieren die Talgdrüsen kaum noch Fett. Dadurch wird der Schutzmantel dünner. Die Haut verliert Feuchtigkeit und trocknet aus. Außerdem ist die Haut bei Kälte weniger gut durchblutet und wird dadurch empfindlicher für äußere Einflüsse wie etwas UV-Strahlung oder Schadstoffe. Dazu kommt, dass man im Winter oft so warm „verpackt" ist, dass man unter seiner Kleidung schwitzt. Verliert der Körper zu viel Feuchtigkeit, beginnt die Haut zu spannen oder sogar sich zu schuppen.

Was fehlt der Haut im Winter?

Gerade im Winter verlangt unsere Haut nach einer reichhaltigen Pflege. Bei der Auswahl der richtigen Creme sollte gerade im Winter deshalb auf einen hohen Fettgehalt geachtet werden. Doch neben der richtigen Creme gilt es auch noch weitere Dinge zu beachten.

Auf den Lichtschutzfaktor achten

Weil sich in der sonnenärmeren Jahreszeit auch die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, sollte man vor allem im Gesicht darauf achten, Pflegeprodukte mit einem geeigneten Lichtschutzfaktor zu verwenden. Für die tägliche Hautreinigung empfehlen sich dafür rückfettende Reinigungsprodukte wie eine Reinigungsmilch. Diese laugen die Haut weniger aus.

Auf Peelings verzichten

Im Winter sollten wir unsere Haut vor den zusätzlichen Strapazen eines Peelings bewahren. Wer nicht ganz auf eine solche Reinigung verzichten möchte, sollte unbedingt nur Abends ein Peeling verwenden und danach auf jeden Fall ein reichhaltiges Nachtpflegemittel auftragen.

Handschuhe tragen

Die Haut an unseren Händen ist im Winter besonders beansprucht. Das Tragen von Handschuhen kann unsere Hände vor der Kälte schützen. Zudem gilt auch hier: Immer schön eincremen!

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