Was würde Buddha tun: Sich selbst finden

Wie finden wir heraus, wer wir sind? Diese Frage versucht sich jede:r auf die eigene Art und Weise zu beantworten. Dabei halten wir uns nicht selten mit Unwichtigem auf und kommen nicht beim wahren Kern unseres Seins an. Doch Buddha weiß genau, wie man sich selbst finden kann.

Buddha-Status von Licht angestrahlt
Um sich selbst zu finden, sind Sprüche und Weisheiten Buddhas seit jeher sehr hilfreich. Foto: Canva.com

Es wird erzählt, dass man den Buddha nach seiner Erleuchtung fragte:

„Bist du ein Gott?“

„Nein“, antwortete er.

„Bist du ein Heiliger?“

„Nein.“

„Also was bist du?“

Und er antwortete: „Ich bin erwacht.“

Zu sich selbst finden, ist eine große Aufgabe

Sind wir nach Buddhas Zitat zur Selbstfindung Schlafende – oder wer sind wir hinter all den Facetten unserer Persönlichkeit? Was bleibt, wenn wir darauf verzichten, ständig unsere Geschichte zu erzählen und Dramen zu inszenieren? Wir begeben uns auf die Suche nach unserem wahren Selbst, dem Wesenhaften in uns, oder wie es Schopenhauer formuliert: „Wer bin ich? Was ist diese Welt, die auf mich gekommen ist wie ein Traum, dessen Anfangs ich mir nicht bewusst bin?“

Selbstfindung beginnt hinter dem Ego

Es ist die Entscheidung zur Bewusstwerdung, die unser Leben verwandelt. Wenn wir die Realität erkennen wollen, müssen wir unser Ego, das von uns entworfene Selbstbild, loslassen. Wer zu sich selbst finden möchte, kann sich dafür etwa folgende Fragen stellen:

  • Was ändert sich bei mir unter bestimmten Bedingungen?

  • Wann bin ich authentisch?

  • Wann bin ich wahrhaftig?

  • Wovor habe ich Angst?

  • Wann handle ich gegen meine Überzeugungen?

Loslassen und sich selbst finden

Hinter unserem Ego verbirgt sich unser universelles Potenzial. Sobald wir nicht mehr durch Ängste und Selbstkonzepte eingeschränkt sind, können wir dieses Potenzial voll ausschöpfen. Das Problem dabei ist nur, dass wir uns oft lieber an unsere Ich-Illusionen klammern und uns selbst blockieren. Buddha rät uns daher, täglich zu meditieren, um unseren „Affengeist“ zu beruhigen. Zu beobachten, wie Gedanken kommen und gehen. Und festzustellen, dass sie keinerlei Macht über uns haben, solange wir nicht an ihnen hängen bleiben. Loslassen ist die wahre Buddha-Natur. Sie öffnet uns den Weg ins Zentrum unseres Sein. Dorthin, wo wir den Seelenfrieden und das Glück finden, nach dem wir uns sehnen.

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