Übung, um negative Gedanken loszuwerden

Negative Gedanken erkennen und auflösen

Wenn jemand unsere Gedanken messen und in einer Excel-Tabelle auflisten würde – in einer Spalte stünde „positiv“ und in der anderen „negativ“. Oh je, bei vielen von uns wäre letztere wohl viel länger.Das ist unglaublich schade, denn viele Sorgen stellen sich im Nachhinein als weniger schlimm heraus, als wir vorher dachten. Außerdem ist das Leben so pickepackevoll mit schönen Dingen, die gesehen werden wollen!Wenn du magst, kannst du deshalb gern eine Übung ausprobieren, um negative Gedanken aufzulösen. Du brauchst dafür nur einen Block, Papier und den Mut, etwas ändern zu wollen.

1. Negative Gedanken erkennen

Zunächst musst du herausfinden, worüber du dir jeden Tag Sorgen machst. Viele Gedanken sind uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir sie gar nicht mehr richtig wahrnehmen. Notier sie dir deshalb in einem kleinen Buch, das du immer bei dir tragen kannst. Oder du nimmst dir abends Zeit und reflektierst. Beispiele können sein:

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Vergleichst du dich mit anderen und wertest dich selber ab?
  • Haderst du mit Dingen, die du falsch gemacht haben könntest?
  • Reibst du dich an den scheinbar negativen Eigenschaften der anderen auf?
  • Fällt es dir schwer, dich zu organisieren oder zu entscheiden?

2. Negative Gedanken akzeptieren

Stell dir nun vor, dein Geist könnte aus deinem Körper treten. Von weitem guckst du nun auf dich. Dabei passiert das Entscheidende: Im ersten Schritt akzeptierst du, dass der Mensch neben dir diese Gedanken hat. Das klingt merkwürdig, aber wir lösen Negatives erst auf, wenn wir es annehmen.

3. Liebevoll sein

Werde dir nun bewusst, dass deine negativen Gedanken zwar zu dir gehören, aber du die Wahl hast. Du kannst dich auch für eine positive Sicht entscheiden. Das bedeutet auf keinen Fall, dass du die negativen verdrängen solltest. Nein, aber du darfst fühlen, dass es auch einen anderen Weg gibt. Dieses Universum schaut nur mit Liebe auf dich. Du wirst zu jeder Zeit getragen und bist in Sicherheit. In deinem unsichtbaren Masterplan steht nur ein Wort: Wachse!

4. Negative Gedanken umkehren

Schau dir nun deine negativen Gedanken noch einmal an. Wo könntest du deine Einstellung ändern?

  • Jeder Mensch hat Talente und alle sind unterschiedlich. Wir schauen aber gern auf die Fähigkeiten der anderen, die wir selbst nicht haben. Dabei wirst du von deinen Mitmenschen für dein Talent bewundert.
  • Wir machen jeden Tag viele Dinge falsch und können in wichtigen Momenten großen Unsinn reden. Trotzdem sind wir liebenswert, weil Fehler dazugehören. Niemand ist perfekt.
  • Andere nerven ständig, aber es liegt nur in unserer Macht, uns selbst zu ändern. Das Gegenüber können wir annehmen, wie es geschaffen wurde.
  • Wir dürfen stets Schritt für Schritt denken: Was kann ich jetzt anpacken? Was sollte ich nun akzeptieren? Das reicht schon.
  • Manchmal entsteht bereits ein Unterschied, wenn wir einige Phrasen nicht mehr denken: „Immer passiert mir das ...!“ – „Nie darf ich ...!“. Stattdessen können wir es auch umkehren: „Ach, heute ist dies passiert.“ – „Jetzt habe ich jenes nicht bekommen, aber bestimmt das nächste Mal.“

Wenn du magst, kannst du diesen Artikel alle paar Wochen wieder lesen und dich an die Übung erinnern. Beobachte doch einmal, was sich bei dir verändert.