Sakralchakra: Bedeutung und Öffnung

Das Zweite der sieben Hauptchakren, Svadhisthana, sitzt auf Höhe der Hüftknochen und lässt uns die Lust am Leben spüren. Finde heraus, welche Kraft im Sakralchakra steckt, was passiert, wenn es blockiert ist, und wie du es heilen und öffnen kannst.

Frau meditiert liegend neben Klangschale
Bringe dein Sakralchakra in Balance! Foto: Canva.com

Was ist das Sakralchakra?

Wer sich mit dem 2. Chakra beschäftigen möchte, findet es unterhalb des Nabels auf einer Linie mit den Hüftknochen. Sein Name im Sanskrit lautet "Svadhisthana", was aus den beiden Wörtern für "selbst" und "feststehend" zusammengesetzt ist. Das Chakrasymbol besteht aus einer sechsblättrigen Lotusblüte, die die Überwindung negativer Emotionen repräsentiert, sowie der Mondsichel. Sie symbolisiert den Kreislauf der Natur, Veränderung und Bewegung. Mit seinem strahlenden Orange drückt das Sakralchakra seine zugeordneten Themen wie Lebensfreude, Lust, Emotionen und Kreativität aus.

Die Verbindungen des Sakralchakras

Hier erfährst du auf einen Blick, welche Farbe das Sakralchakra hat und womit es außerdem in Beziehung steht:

  • Farbe: Orange

  • Element: Wasser

  • Sinn: Geschmackssinn

  • Planet: Merkur, Mond, Jupiter

  • Tier: Krokodil, Fisch

  • Drüse und Hormon: Hoden, Eierstöcke und Östrogene, Progesteron sowie Testosteron

  • Mantra: VAM

Das Sakralchakra und seine Bedeutung

Durch das Sakralchakra wird uns unsere eigene Lebensenergie und deren schöpferische Kraft bewusst. Es schenkt uns die pure Freude am Lebendigsein und lässt uns uns selbst und unsere Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen und entdecken. Wir erhalten Zugang zu unseren Emotionen und lernen, sie zu fühlen, auszuleben und auszudrücken. Das Svadhisthana-Chakra hat eine große Bedeutung für unsere Sexualität und, diese voller Lust und Leidenschaft zu erleben. Aber es geht nicht nur um diese Art der schöpferischen Macht, die in uns wohnt, sondern auch um unsere Kreativität. Ist das Sakralchakra geöffnet und in Balance, wirkt sich das auf körperlicher Ebene besonders positiv auf unsere Geschlechtsorgane, Harnorgane, Nieren sowie den Mundraum und Körperflüssigkeiten (z.B. Schweiß, Blut, Sperma) aus.

Wie wirken sich Sakralchakra-Störungen aus?

Das Sakralchakra kann vor allem durch schmerzhafte, emotionale Erfahrungen wie überfordernde Erlebnisse, fehlende Zuneigung oder unterdrückte Gefühle blockiert werden. Aber auch der Entzug körperlicher Nähe, Zärtlichkeit oder körperlicher sowie emotionaler Missbrauch können eine Störung hervorrufen. Diese lässt sich etwa an folgenden Symptomen erkennen:

  1. Körperliche Auswirkungen: Erkrankungen der Geschlechts-, Harnorgane oder der Nieren, Müdigkeit, Anämie, Beschwerden in der Hüft- und Lendengegend

  2. Psychische Auswirkungen: Lustlosigkeit, kein Zulassen von Nähe, Intimität und Emotionen, Einsamkeit, Eifersucht, Stimmungsschwankungen, Sexsucht, kreative Blockade, Schuldgefühle, Scham

Symbol Sakralchakra
Das Symbol des Sakralchakras zeigt einen sechsblättrigen Lotus und einen Halbmond. Foto: Canva.com

Wie kann ich mein Sakralchakra öffnen?

Wenn du eine Störung deines Sakralchakra vermutest, darfst du dich auf dessen Heilung konzentrieren, damit die Lebensfreude zu dir zurückkehrt. Zunächst musst du dazu die oben genannten traumatischen Erfahrungen am besten mit Hilfe eines:r Expert:in aufarbeiten und so wieder Zugang zu deinen Emotionen finden. Versuche die Welt mit deinen Sinnen zu erfahren und deine Kreativität neu zu erwecken (z.B. Malen, Tanzen, Kochen, Singen). Mach Platz für Sexualität in deinem Leben und lasse dich auf Lust und Leidenschaft ein. Ein erster Schritt können etwa reine Berührungen wie bei entspannenden Massagen sein. Aber auch Sakralchakra-Meditationen unterstützt durch passende Edelsteine, ätherische Öle und Räucherwerk sind effektive Werkzeuge, um das zweite Chakra zu heilen. Du kannst sogar mit deiner Ernährung oder speziellen Yoga-Posen (z.B. Kobra, Dreieck, Göttinnenpose) auf Svadhisthana einwirken.

Wichtig: Bitte ziehe bei körperlichen und mentalen Beschwerden immer auch eine:n Ärzt*in zu Rate!

Das Sakralchakra heilen

Um dein Sakralchakra ins Gleichgewicht zu bringen, kannst du dir die Unterstützung folgender Hilfsmittel holen:

  • Heilsteine: z.B. Karneol, Citrin, oranger Jaspis, oranger Calcit, Carnelian, Bernstein

  • Räucherwerk: z.B. Vanille, Sandelholz, Weihrauch, Myhrre, Orangenschale

  • Aroma: z.B. Orange, Vanille, Pfeffer, Sandelholz, Ylang-Ylang, Jasmin, Salbei

  • Lebensmittel: z.B. orangfarbenes Obst- und Gemüsesorten, Fisch, Samen, Nüsse, Gewürze wie Bertramwurzel

  • Sakralchakra-Affirmationen: z.B. "Ich lebe meine Sexualität", "Ich habe Freude am Leben", "Ich bin dankbar für mein schönes Leben", "Ich akzeptiere und genieße meine Emotionen"

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