So überwindest du das Stimmungstief

7 Tipps gegen Winterblues und Antriebslosigkeit

Kurze Tage, Schmuddelwetter, ständig in künstlich beleuchteten Räumen sitzen und draußen diese Dunkelheit. Wenn in den Wintermonaten das Licht fehlt, schlägt das vielen auf die Stimmung – sie bekommen einen Winterblues.

frau räuchert mit palo santo
Verschiedene kleine Rituale helfen uns, die Antriebslosigkeit zu mildern. Foto: Adobe Stock

Unsere seelische Verfassung ist extrem vom Sonnenlicht abhängig. Es aktiviert die Produktion von körpereigenen Stimmungsaufhellern – an den kurzen Tagen hat der Körper aber weniger Chance, diese zu bilden. Vor allem, wenn wir viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Die Folge ist häufig ein Winterblues mit den typischen Anzeichen wie: Antriebslosigkeit, anhaltende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, fehlende Energie, Lust auf Süßigkeiten und eventuell Gewichtszunahme. Die gute Nachricht: Wir können aktiv gegen den Winterblues vorgehen: Es sind oft schon Kleinigkeiten, die uns wieder fröhlicher und gelassener machen. Folgende sieben Tipps helfen dabei:

1. Die 30-Sekunden-Empfehlung für die Seele

Eine Hand, die liebevoll gehalten wird, eine lange Umarmung, zusammen kuscheln auf der Couch – Berührungen sind die wertvollste Kommunikation zwischen Menschen. Sie zeigen uns: Du bist nicht allein, ich bin bei dir. Doch meist lassen wir beispielsweise bei Umarmungen den anderen sehr schnell wieder los. Das gute Gefühl der Nähe stellt sich allerdings erst nach rund 30 Sekunden ein – zähle beim nächsten Mal mit und du wirst spüren, wie lange und wohltuend eine halbe Minute im Arm einer guten Freundin oder einer anderen geliebten Person ist. Extra-Tipp: Sich selbst für die gleiche Dauer oder länger zu umarmen, hat den denselben Effekt.  

2. Feine Düfte genießen

Ätherische Öle, Palo Santo Holz, Räucherstäbchen und andere Räucherware wirken wie ein Stimmungsaufheller bei Winterblues. Der Grund: Sie wirken über die Riechzellen aufs Stimmungszentrum im Gehirn. Besonders gut eignen sich dafür Jasmin, Zitrone, Rose, Orange oder Eukalyptus. Ätherische Öle lassen sich beispielsweise auch in Badewasser träufeln: herrlich entspannend und belebend.

3. Einen festen Termin vereinbaren

Beim Winterblues neigen wir dazu, uns zurückzuziehen, sind nach innen gekehrt. Doch jetzt ist es besonders wichtig, seine sozialen Kontakte zu pflegen. Ein Treffen (ob online oder analog) mit Freunden oder der Familie schenkt Halt. Am besten legt man sich einen festen, wiederholenden Termin, damit keiner anfängt, das Treffen immer wieder zu verschieben.

4. Sich erinnern

Ein Strauß Blumen, das Scrollen durch Urlaubsfotos – Erinnerungen an den Frühling und schöne Zeiten wecken die Vorfreude. Bereits die gedankliche Beschäftigung mit der Zeit, die vor uns liegt, aktiviert Bereiche im Gehirn, die für gute Laune sorgen, uns glücklich machen und gegen die Antriebslosigkeit vertreibt. Wer meditiert, kann die Bilder übrigens auch in seine Meditation mit einbauen und so noch tiefer in seinem Bewusstsein verankern.

5. Statt mit dem Winterblues aktiv in den Tag starten

Wer sich morgens streckt, einen kleinen Walk macht oder einige Asanas, startet besser in den Tag und nimmt dem Winterblues sowie Antriebslosigkeit schon am Morgen jede Chance. Durch die Bewegung wird der Puls beschleunigt, die Durchblutung steigt und der Körper spürt: jetzt geht’s los. Die Müdigkeit und Trübseligkeit verschwinden.

6. Me Time bei Tageslicht

In der alltäglichen Hektik vergessen wir oft eines: uns. Wir haben verlernt, uns zu spüren, uns wahrzunehmen. Wer jeden Tag mindestens 20 Minuten spazieren geht, verschafft sich eine Me Time, um Sauerstoff und Tageslicht aufzunehmen. Beim Spaziergang gibt es nur uns und die Natur. Wir kommen wieder bei uns an, werden ruhig. Während wir beim Gehen die frische Luft in uns aufnehmen, verbessert sich der Austausch von Botenstoffen in unserem Gehirn. Körpereigene Endorphine – unsere wichtigsten Glücks-Botenstoffe – werden ausgeschüttet und der Vitamin-D-Speicher aufgefüllt.

7. Mit dem inneren Kind tanzen

Als Kinder sind wir ausgelassen durch das Wohnzimmer oder vielleicht sogar draußen durch den Schnee getanzt. Tanzen ist Balsam für die Seele – und hilft bei Winterblues. Aber was passiert im Körper, wenn man sich im Rhythmus der Musik bewegt? Es werden sofort körpereigene Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet. Und dazu brauchen wir noch nicht einmal Musik. Wir müssen es nur machen!

Ein liebevoller Hinweis:

Wer dauerhaft unter Tagesmüdigkeit, Antriebslosigkeit und Trübsinn leidet, sollte mit einem Arzt sprechen, damit körperliche Ursachen wie ein Vitamin-D-Mangel oder eine Depression ausgeschlossen werden können. Auch ständige Niedergeschlagenheit und Sexualstörungen sollte ein Mediziner checken.

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