Superfood Sommerobst: So gesund sind Trauben

Frisches Obst versüßt uns die Sommermonate und versorgt uns mit Flüssigkeit sowie wichtigen Mineralien, Vitaminen und mehr. Auch diese kleinen Früchte, die mit einem Haps im Mund verschwinden, gehören dazu. Was Trauben so gesund macht und was du sonst noch über sie wissen solltest, erfährst du hier.

Helle und dunkle Trauben
Trauben sind ein erfrischender Snack für Zwischendurch. Foto: canva.com

Wann haben Trauben Saison?

Ab Ende Juli startet die Ernte der Tafeltrauben in Europa und dauert bis etwa in den November an. Große Anbaugebiete finden wir zum Beispiel in Italien oder Griechenland. Im Supermarkt kann man Trauben das ganze Jahr über kaufen, da sie dann aus anderen Ländern wie etwa Brasilien oder Südafrika importiert werden.

Welche Traubensorten gibt es?

Als Weintrauben bezeichnet man die weiß-gelblichen, grünen, roten bis dunkelblauen Früchte der Weinreebe. Wie viele Rebsorten es auf der Welt gibt, ist nicht genau bekannt. Laut Schätzungen dürften es mindestens um die 10.000 sein. Sie alle sind essbar. Unterschieden wird dabei jedoch in unsere Tafeltrauben, die wir vor allem so zum Verspeisen kaufen, und Keltertrauben, aus denen Wein und ähnliche Produkte hergestellt werden. Aus botanischer Sicht zählen Trauben übrigens zu den Beeren.

Dunkle Trauben und Traubengelee
Mit Trauben lässt sich leckeres Gelee zaubern. Foto: canva.com

Sind Trauben gesund?

Ja! Betrachtet man Trauben und ihre Nährwerte, erkennt man klar, dass sie viele wichtige Inhaltsstoffe mit sich bringen:

  • So stecken in Trauben Vitamine (z.B. B1, B6, C, E) sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Durch ihre Nährstoffe können sie das Immun- und Nervensystem stärken, die Blutbildung sowie den Stoffwechsel anregen.

  • Der Fruchtzuckergehalt hängt dabei vom Reifegrad ab. Achtung: Bei Rosinen, also getrockneten Trauben, verdoppelt sich der Zuckergehalt fast.

  • Außerdem enthalten Trauben sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenolsäure, die sich positiv auf die Gesundheit (z.B. Herz-Blutkreislauf) auswirken.

  • Obwohl wir sie nicht gern essen und bereits aus einigen Sorten herausgezüchtet haben, sind Traubenkerne ebenfalls besonders gesund. Denn sie enthalten beispielsweise die Vitamine E und K sowie Linolsäure, die Beschwerden und Krankheiten wie Gefäß- oder Leberschädigungen oder Arteriosklerose vorbeugen können. Traubenkerne sollen sogar das Wachsen von Krebszellen beeinflussen können. Um ihre Wirkung zu entfalten, müssen sie jedoch gekaut und nicht nur geschluckt werden.

Gute Trauben-Tipps

Hier findest du noch einige Tipps für den vollen Traubengenuss:

  1. Beim Kauf solltest du auf feste, pralle Trauben achten, die einen weißen Schleier, Duftfilm genannt, tragen. Auch der Strunk und die Stilansätze sollten noch grünlich sein. Trauben können nach der Ernte nicht nachreifen und sollten daher nur reif gekauft und gegessen werden.

  2. Lagerst du deine frischen Trauben im Kühlschrank, halten sie bis zu einer Woche.

  3. Da Trauben mit vielen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, solltest du sie vor dem Verzehr gründlich mit lauwarmem Wasser waschen.

  4. Du kannst deine Trauben einfach so snacken sowie dein Müsli, deinen Joghurt oder Obstsalat damit verfeinern. Sie passen auch gut in deftige Gerichte oder zu Käse. Nicht zuletzt kannst du sie in Gebäck, Smoothies oder Gelee verarbeiten.

  5. Extratipp für den Sommer: Die perfekte Abkühlung verschaffen dir gefrorene Trauben. Kalorien haben sie dazu auch noch kaum. Wasche sie und gib sie in einen Gefrierbeutel, den du über Nacht im Gefrierschrank lagerst.

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