Nach Buddha: Meditation als Weg zur Weisheit und Erlösung

Der Schlüssel für ein glückliches Leben ist laut Buddha Meditation. Seit tausenden Jahren gilt sie daher als fester Bestandteil der buddhistischen Kultur. Hier erfährst du, welche Geschichte die Meditationspraxis im Buddhismus hat und welche Kraft in ihr steckt.

Nach Buddha: Meditation als Weg zur Weisheit und Erlösung
Buddha in Meditation vertieft, ist ein sehr bekanntes Bild. Foto: canva.com

Die Geschichte der Meditation im Buddhismus

Meditation und Buddhismus gehören zusammen wie Huhn und Ei. Denn ohne das eine würde es das andere nicht geben. Bereits 500 Jahre vor Christus lebte Siddhartha Gautama als Prinz ein angenehmes Leben. Doch trotz all seines Reichtums fühlte er sich nie vollkommen glücklich. Er versuchte zunächst das wahre Glück und Erleuchtung als armer Bettelmönch zu finden. Als er dabei fast verhungerte, wurde ihm klar, dass es die richtige Balance, also Bescheidenheit, brauchte. Doch er wurde erst später mit etwa 35 Jahren zu Buddha: Meditation unter einem Feigenbaum ließ ihn die langersehnte Erleuchtung spüren. Fortan konnte er alles auf der Welt wertfrei betrachten, erkannte sich selbst als Teil des Universums und durchbrach den Kreislauf des Lebens samt Tod und Wiedergeburt. Dabei nutzte Buddha eine Meditation, die auch "Vipassana" genannt wird. Bis heute versuchen gläubige Buddhisten durch sie ebenfalls den Zustand der Erleuchtung ("samadhi" oder "satori") zu erlangen.

Das sagt Buddha über Meditation

Für Buddha ist Meditation die einzige Möglichkeit das höchste Ziel der buddhistischen Lehre zu erreichen, nämlich die bereits erwähnte Erleuchtung. Damit einher gehen weitere erwünschte Zustände wie Glück, Weisheit, Freiheit und die Beherrschung des Geistes. Haderst du mit deiner Meditationspraxis oder möchtest du positive Affirmationen für dich, denke an diese stärkenden Worte Buddhas über Meditation und ihre einzigartige Kraft:

„Meditation bringt Weisheit. Fehlende Meditation hinterlässt Unwissenheit. Wisse gut, was dich vorwärts führt und was dich zurückhält. Wähle den Weg, der zur Weisheit führt.“
Buddha
„Wenn der Meditierende tief auf das Leben schaut, so wie es in diesem Augenblick ist, wohnt er in Stabilität und Freiheit.“
Buddha
„Beherrsche deinen Geist, oder er wird dich beherrschen.“
Buddha
„Wenn man ruhig genug ist, wird man den Fluss des Universums hören. Du wirst seinen Rhythmus spüren. Gehe mit diesem Fluss. Das Glück liegt vor dir. Meditation ist der Schlüssel.“
Buddha
Nach Buddha: Meditation als Weg zur Weisheit und Erlösung
Dank Buddha hat Meditation im Buddhismus sowie auf der ganze Welt eine lange Tradition. Foto: canva.com

Vipanassa: Meditieren wie Buddha

Um Buddhas Meditation und die älteste Meditationsform der Welt, Vipanassa, zu lernen, empfiehlt es sich, einen Kurs oder einen Workshop zu besuchen, um genaue Einblicke in ihre Hintergründe und Ziele zu erhalten. Übersetzt heißt Vipanassa so viel wie "Einsicht" mit dem Ziel, das Nirvana (das Endes des Leids) zu erreichen. Das schafft man, indem man im meditativen Zustand, die Wirklichkeit der Dinge erkennt, sie akzeptiert und sie mit Ausgeglichenheit annimmt. Versteht man, das Höhen und Tiefen, Schmerzen und mehr zum Leben gehören sowie kommen und gehen, beginnt man, statt etwa mit negativen Emotionen (Trauer, Wut, Enttäuschung) darauf zu reagieren, eher zu agieren und Lösungen zu finden. Natürlich ist das kein einfaches Unterfangen, sondern eine Lebensaufgabe.

Nach Buddha: Meditation als Weg zur Weisheit und Erlösung - Foto: canva.com

Schenkst du Buddha und seiner Meditation aber vollstes Vertrauen und lässt dich auf Vipanassa ein, hat sie unzählige positive Effekte auf Körper, Geist und Leben:

  1. Das physische und psychische Wohlbefinden wird gesteigert.

  2. Stress wird reduziert.

  3. Schmerzen werden gelindert.

  4. Depressionen werden unwahrscheinlicher.

  5. Das Leben wird gelassener und glücklicher.

Frau genießt die Sonnenstrahlen in der Natur - Foto: canva.com
Feiere den Frühling mit diesen fünf Ritualen

Der Frühling ist da! Wir feiern, dass die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, der Himmel wieder blau ist und wir am Anfang einer völlig neuen Jahreszeit stehen. Mit diesen 5 Ritualen ehren wir den Neubeginn

Frau lässt ihre Hand über eine Blumenwiese streifen - Foto: canva.com
Gebrochenes Herz? Diese buddhistischen Lehren helfen bei Liebeskummer
Person mit Blumen und Hut - Foto: canva.com
Deine achtsame Bucket List für den April 2025

Nimm dir das Motto des April zu Herzen und mach in den nächsten Wochen, was du willst. Fünf besondere, achtsame Ideen für den frühlingshaften bis launischen Monat findest du hier.

Person sitzt auf Steg mit ausgebreiteten Armen - Foto: canva.com
Winti: Die Bedeutung des spirituellen Kults aus Suriname

Die Essenz von Winti ist Respekt. Respekt für die Natur, für Mutter Erde, für alles, was lebt. Und Respekt füreinander, für unsere Vorfahr:innen und Nachkommen. Respekt vor dem schönen Kreislauf des Lebens. Bei Winti geht es darum, sich selbst und die Welt um sich herum in Harmonie zu bringen. Die spirituelle Strömung hat seinen Ursprung in Suriname und ist eigentlich eine Verschmelzung mehrerer westafrikanischer und sehr alter spiritueller Traditionen. Sie basiert auf der Prämisse, dass wir Menschen nicht das Sagen haben, sondern dass wir mit der Natur, mit Pflanzen und Tieren, aber auch mit den Geistern – den Winti – zusammenarbeiten müssen. Hier bekommst du einen kleinen Einblick.

Person mit Kerze auf Bett - Foto: canva.com
Energetische Reinigung: 3 heilsame Rituale für deine Seele

Egal, ob es Zeit für einen Neuanfang oder den Abschluss einer schwierigen Lebensphase ist, manchmal hat man das Bedürfnis, sich auf spiritueller Ebene zu reinigen. Deine Aura, deine Energie und sogar deine Seele möchten von allem Negativen befreit werden, um Raum für Neues, Positives und Inspirierendes zu schaffen. Es gibt viele schöne und liebevolle Wege, dies zu tun. Drei besondere Rituale zur energetischen Reinigung stellen wir dir hier vor.