Halswirbel: Die Säulen unseres Lebens

Sie ist biegsam, stark und dabei so sensitiv, dass bereits minimale äußere oder seelische Verletzungen genügen, um die Halswirbelsäule aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und das hat mitunter gravierende Folgen.

Halswirbel: Die Säulen unseres Lebens
Die Halswirbelsäule reagiert bereits auf minimale Irritationen, kleinste Verletzungen – egal, ob diese äußerlich oder seelisch zugefügt werden. Foto: Sinitta Leunen / Unsplash

Was macht die Halswirbelsäule?

Die Halswirbelsäule mit den zugehörigen Faszien, Nervenbahnen und Muskelsträngen ist eine Art Zentrale, die Einfluss auf nahezu den gesamten Organismus nimmt. Läuft in dem fein austarierten System etwas schief, kann das erhebliche Auswirkungen auf unsere Lebensqualität haben. Schließlich ist sie der beweglichste, aber auch der sensibelste Teil der Wirbelsäule. Und: Die Halswirbelsäule reagiert bereits auf minimale Irritationen, kleinste Verletzungen – egal, ob diese äußerlich oder seelisch zugefügt werden.

Wie kommt es zu Schmerzen an der Halswirbelsäule?

Dauerstress verträgt die Halswirbelsäule genauso wenig wie Ängste. Wird sie zu stark gereizt, hat das Folgen, die von Kopfschmerzen über Tinnitus, Schwindel, Sehstörungen bis hin zu massiven Schmerzen in Schultern und Armen reichen. Schließlich trägt sie als Tor zum Bewusstsein nicht nur unseren Kopf, sie wird auch von lebenswichtigen Nervensträngen und Arterien durchlaufen, die die Halswirbel als Kanal benutzen.

Frau macht Yoga
Foto: Unsplash

Was kann ich bei Schmerzen an der Halswirbelsäule tun?

Wie können wir bei Schmerzen unserer Halswirbelsäule helfen? Da sind zum einen bewährte Maßnahmen wie: Massagen, Wärmetherapie, Osteopathie. So lassen sich etwa durch eine gezielte Massage der kurzen Nackenmuskulatur – die Atlas-Therapie – bestehende Verspannungen lösen. Der Atlas kann dadurch in seine natürliche Lage zurückkehren. Werden stärkere Verletzungen festgestellt, stellt der Arzt die Halswirbelsäule zunächst mit einer Halskrause ruhig. Im zweiten Schritt geht es dann darum, wie bei Verspannungen, Blockaden und Verhärtungen, die Muskulatur zu lockern und zu kräftigen. Dabei können Dorntherapeuten und Osteopathen helfen. Im nächsten Schritt geht es um die Kräftigung der Halswirbelsäule. Und dabei spielt erstaunlicherweise auch unser Kopfkissen eine wichtige Rolle: Ein straff gepolstertes Federkissen mit einem Federgehalt von 1,8 bis 2 Kilogramm auf 80 cm2 fördert die Entspannung der Nackenmuskulatur, während wir schlafen.

Welche Übungen helfen bei Schmerzen an der Halswirbelsäule?

  • Halsmuskulatur lockern: Hände übereinanderlegen, das Kinn auf den Handrücken stellen. Dort bleibt es als Drehpunkt. Nun den Kopf abwech- selnd nach rechts und links bewegen, als solle Wasser aus den Ohren fließen. Durchführung: dreimal täglich eine Minute, bei akuten Schmerzen stündlich.

  • Halswirbel entstressen: Kopf langsam zur linken Seite neigen, als möchtest du über die Schulter blicken. Eine Minute in dieser Position bleiben. Nun das Kinn zur Brust senken, den Kopf zur anderen Seite rollen lassen. Eine Minute verharren. In die Ausgangsposition zurückrollen. Durchführung: pro Seite fünfmal.

  • Halsmuskulatur kräftigen: Im Stand beide Arme nach oben strecken – Beine leicht gespreizt, nicht durchgedrückt. Nun abwechselnd je einen Arm nach oben strecken, als würdest du einen Apfel pflücken. Dabei jeweils die entsprechende Seite des Oberkörpers strecken. Wichtig: den Kopf gerade halten, nicht auf die Zehenspitzen stellen. Durchführung: 30 Sek. morgens und abends.

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